!!Termin verschoben!! Die politische Behindertenbewegung

Leider müssen wir diese Veranstaltung verschieben! Einen neuen Termin gibt es noch nicht. Also achtet auf Ankündigungen

 

Die politische Bewegung behinderter Frauen und Männer gibt es seit etwa vierzig Jahren. Sie wehrt sich gegen Ausgrenzung durch architektonische Barrieren und gegen Aussonderung in speziellen Einrichtungen, sie spürte NS-Täter auf und weist auf Kontinuitäten im Denken. Gefordert wird die Auseinandersetzung mit den gängigen Werten und Normen, wie ein Mensch zu sein hat und wie er sich verhalten soll. Gegenwärtig sind behinderte Personen auf verschiedenen Ebenen politisch aktiv, die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung hat heute viele Gesichter.

Udo Sierck bietet einen Rückblick und kritischen Überblick über eine Bewegung zwischen Protest und Anpassung.

15.11.2015 Die Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit

Begriffsentwicklung der ‚Arbeit‘ in der Philosophie,

Erfassung eines gesellschaftlichen Problems und utopische Ausblicke Teil 1 von 4

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

15.11.2015 | 17 Uhr | Viktoriastr. 12 (Hinterhaus) | Karlsruhe

Über Jahrtausende hinweg war die Arbeit als notwendiges Übel verschrien, als Opfer, das man bringen muss, um den Müßiggang genießen zu können. Doch in der Neuzeit wandelte sich der Begriff. Arbeit wurde von einer gering geschätzten und verhassten Tätigkeit zu einem moralisch und anthropologisch überhöhten Begriff. Wie kam es zu dieser radikalen Umdeutung?

Und heute? „Arbeit ist das halbe Leben“, „Arbeit macht das Leben süß“ – wohlklingende Worte zu diesem Thema kennen wir alle. Die Erwartungshaltung, ‚anständige‘ Berufe zu erlernen, wird uns schon von klein auf antrainiert und fast alle von uns haben sie tief verinnerlicht: die Ethik der Arbeit. Doch es wird immer schwieriger, eine Stelle zu bekommen, von der wir auch tatsächlich leben können und die uns unsere Existenz auf Dauer sichert. Warum ist es so selbstverständlich, dass unsere Arbeit, unsere erbrachte Leistung bewertet werden muss? Immer mehr Menschen auf dem gesamten Planeten sind arbeitslos und die in der Arbeitsgesellschaft produzierten Gegenstände werden uns jeden Tag in Kaufhäusern und durch Werbung um die Ohren gehauen. Warum ist das so? Wie bekam die Arbeit diesen Stellenwert in der Gesellschaft? Und was sind die Konsequenzen daraus? Was für Auswirkungen hat diese Gesellschaft, in der so viel mit so wenig Arbeitskraft produziert wird, auf unser Selbstverständnis? Und ist es nicht eigentlich eine tolle Entwicklung, dass immer weniger Arbeitende benötigt werden? Wie könnten Ansätze und Utopien aussehen, aus diesem Dilemma wieder heraus zu kommen, hin zu einer Gesellschaft, in der man ruhigen Gewissens den größten Teil seiner Lebenszeit mit Freizeit, Bildung und Genuss verbringen kann…?

Widerstand Karlsruhe am 20.10.2015 – Der rechten Koalition entgegen!

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Am Dienstag, den 20.10.2015 wird der selbsternannte Widerstand Karlsruhe  mit Parolen wie „gegen Islamisierung, Asylmissbrauch und die sozialistische Ideologie“ oder „Demo gegen Masseneinwanderung“, erneut die Straßen Karlsruhes aufsuchen um dort rassistische, nationalistische, islamobhobe Hetze zu verbreiten.

Eigentlich wurde über diese Gruppierung schon mehr als genug gesagt. Doch scheinbar ist der Ernst der Lage noch nicht bei Allen angekommen. Deshalb werden wir nicht müde, erneut darauf hin zu weisen, wer sich hinter diesem Namen verbirgt.

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16.10.2015 „Europa den Europäern“ – Eine Betrachtung der aktuellen ungarischen Asylpolitik

16.10.2015: Vortrag: „Europa den Europäern“- eine Betrachtung der ungarischen Asylpolitik / 19 Uhr / Viktoriastr.12 (Hinterhaus) / Karlsruhe

Seit kurzem hat die ungarische Regierung einen 175km langen Grenzzaun zu seinem südlichen Nachbarland Serbien errichtet um die Flüchtlingsströme auf der sogenannten Westbalkanroute einzudämmen. Auch das Militär wird entlang der Grenze verstärkt eingesetzt. Im Inneren des Landes läuft die Hetze und Panikmache gegen Flüchtlinge auf Hochtouren. In den letzten Monaten überschlagen sich die Meldungen über Aufstände der Flüchtigen; sei es hinter der Grenze oder am Budapester Ostbahnhof. Dabei möchten die Wenigsten in Ungarn Asylbeantragen. Die Mehrheit streben nach West- und Nordeuropa.
Welche genauen Mittel die ungarische Regierung einsetzt um mit den Flüchtlingsströmen fertig zu werden und was sie mit diesem Vorgehen zu erreichen versucht, soll in diesem Vortrag beleuchtet werden.
Referent: Benjamin Horvath

Syrian refugees strike at the platform of Budapest Keleti railway station. Refugee crisis. Budapest, Hungary

06.10.2015 „Widerstand Karlsruhe“ entgegentreten!

Dienstag, 6. Oktober, Kronenplatz Karlsruhe,

ab 17 Uhr vor dem Jubez. Alternativen und Ortswechsel:

Do geh' ma noh

Stuttgart, 11. Oktober: Ein ®echtes problem- Wir stellen uns queer! Zugtreffpunkt KA: 11:45!

Wieder mal kündigt sich in Stuttgart eine so genannte „Demo für alle“ an. Ehrlicherweise müsste es „Demo für alle Homo- und Transphoben“ heißen. Denn diese Demonstrationen richten sich gegen einen Bildungsplan, der die Verankerung der Akzeptanz sexueller Vielfalt vorsieht. Es geht bei dem Bildungsplan schlicht darum nichtheterosexuelles Begehren oder Identitäten als eine Variante von Normalität darzustellen. Damit soll auch Jugendlichen, die nicht heterosexuell sind, ihr coming out erleichtert werden.

Trotz aller pseudorationaler Argumente geht es den Anti-Bildungsplan-Demonstrierenden darum ihre heterosexuelle Hegemonie (Vorherrschaft) aufrechtzuerhalten. Häufig ist dieser Wunsch religiös motiviert. So stellen christliche FundamentalistInnen nach kritischen Beobachtungen die Mehrzahl der Demonstrierenden. Auch die Koordination der Demonstration übernimmt eine Organisation der christlich-rechtskonservativen AfD-Europaabgeordneten Beatrix von Storch. Doch auch die Hardliner des Herrn von der CDU mischen mit. So kommen in Stuttgart gefährliche Allianzen aus christlichen FundamentalistInnen, RechtspopulistInnen und auch einigen Neonazis zusammen.
Dagegen mobilisieren LSBTTIQ (1), Antifaschist*innen und ihre Verbündeten Protest.

Wir haben keine Lust der Homophobie, Transphobie und Antifeminismus die Straße zu überlassen!
Alle am 11. Oktober 2015 auf die Straße gegen die „Demo für alle“!

(1) lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, transsexuell, intersexuell, queer

(Quelle: antifatuert.blogsport.de)

Beteiligt Euch an den Gegenprostesten und kommt zum

Zugtreffpunkt: 11:45 Uhr, Hbf KA Südausgang! 

Die Kampagne Gegen ausgrenzende Weltbilder – für eine solidarische Gesellschaft meldet sich aus dem Sommerloch zurück!

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Nach einem erfolgreichen Start im Juni stehen nun die nächsten Veranstaltungen fest, weitere sind in Planung!

Die Kampagne Gegen ausgrenzende Weltbilder – für eine solidarische Gesellschaft ist ein Zusammenschluss verschiedener Karlsruher Gruppen und Einzelpersonen.
Sie startete im Juni diesen Jahres mit dem Ziel, den rechten, fundamentalistischen und auf Verschwörungstheorien basierenden Bewegungen eine radikale Kritik, Gesellschaftsanalyse und alternative Gesellschaftskonzepte entgegen zu stellen.
Seit dem wurden mehrere Veranstaltungen durchgeführt, welche neben Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen einen Umsonstflohmarkt, Konzerte und Partys beinhalteten.

Weiterhin unterstützte und unterstützt die Kampagne Proteste gegen rechte, reaktionäre, menschenverachtende Mobilisierungen und unterstützt Flüchtende im Kampf für ein menschenwürdiges Leben.

Das Sommerloch hat uns gezeigt, dass der Kampf gegen Ausgrenzung, Unterdrückung und Ausbeutung auch seitens unserer Kampagne unbedingt weiter geführt werden muss.

An erster Stelle steht die Flüchtlingsproblematik, welche sich zum Hauptthema in der Öffentlichkeit stilisiert hat. Leider beschränkt sich die Diskussion sehr stark auf die Unterbringung und Probleme vor Ort. Die Ursachen werden weitestgehend außer Acht gelassen. Dies gilt es zu ändern!
Zudem wird die gesellschaftliche und politische Stimmung durch Bilder von Wilkommensgesten und großer Unterstützung für Flüchtende in der Öffentlichkeit verblendet. Diese beschränken sich bisher lediglich auf einen kleinen Teil engagierter und selbstorganisierter Gruppen und Personen.
Brandanschläge, deren Rechtfertigung und weitere Asylrechtsverschärfungen sind an der Tagesordnung und sprechen eine andere Sprache.

Weiter verfolgen wir das kriegerische Treiben und vor Allem die Involvierung islamistischer Fundamentalisten in Syrien und der Türkei. Dieses Thema hat sich vor allem die neue Rechte zu Eigen gemacht. Dem muss was entgegengesetzt werden!

Weiter werden wir uns mit sozialer Ausgrenzung in der bestehenden Gesellschaft beschäftigen. Unter Anderem werden wir uns mit der Situation von Menschen mit Behinderung, Arbeit bzw. Kapitalismus, Feminismus, Sexismus und weiterhin mit rechten Bewegungen auseinandersetzen. Dazu wollen wir Selbstorganisation und Selbstbestimmung als alternative zu bestehenden Strukturen thematisieren.
Wer Lust hat darf sich gerne melden und mitmachen.

Kontakt: enoughisenoughisenough[at]riseup.net

Die nächsten Termine und Veranstaltungen findet ihr weiter hier auf der Seite. Weitere sind in Planung. Zusätzlich werden wir hier zukünftig auch Termine veröffentlichen die nicht von unserer Kampagne organisiert sind, aber von uns als unterstützenswert empfunden werden. Dafür haben wir eine zweite Terminspalte auf der linken Seite eingerichtet.

23.10.2015 „Die braune Welle“ – Rechtspopulismus in Europa

Die extreme Rechte weltweit arbeitet immer mehr grenzübergreifend zusammen. Der Vortrag stellt die Frage ob es so etwas wie eine braune Internationale gibt und wo die ideologischen Grundlagen für eine solche internationale Kooperationen von Nationalisten liegen. Dazu beleuchtet er die grenzübergreifende Zusammenarbeit von extrem rechten Parteien und Organisationen wie Blood&Honour und die Hammerskins. Neben gemeinsamen Bezugspunkten gibt es aber auch allerlei Hindernisse, die erwähnt werden. Schwerpunkte des Vortrages sind außerdem die „Außenpolitik“ von extrem rechten Parteien aus Deutschland (NPD, Pro-Bewegung), (Zweck-)Bündnisse der extrem Rechten mit Islamisten und autoritären Regimen (Iran, Irak, Lybien) und die Versuche der Verständigung der Eurorechten auf EU-Ebene.

Ein Vortrag mit Lucius Teidelbaum, am 23.10.2015., 19 Uhr Viktoriastr. 12 (Hinterhaus)

 

Antira-Action-Days in Karlsruhe am 30. und 31. Oktober 2015

Grenzen überwinden, Rassismus bekämpfen!

a-netz aufruf coverbildAufruf des Anarchistischen Netzwerks Südwest* zu den Antira-Action-Days in Karlsruhe am 30. und 31. Oktober 2015

Rassismus von unten

Der Rassismus tobt in Deutschland: Es vergeht kaum mehr eine Woche in der nicht eine geplante oder teilweise auch schon bewohnte Flüchtlingsunterkunft brennt. Allerorten werden „Nein zum Heim“-Initiativen, welche sich gegen die Unterbringung von Geflüchteten aussprechen, gegründet. Oft stecken dahinter Kader aus NPD, neonazistischen Kleinstparteien wie Der dritte Weg oder die Partei Die Rechte und Aktivist*innen der freien Kameradschaftsszene. Diesen Initiativen gelingt es jedoch vielerorts mit den von ihnen organisierten offen rassistischen Demonstrationen und Mahnwachen weit über das übliche neonazistische Umfeld hinaus zu mobilisieren. Was sozialwissenschaftliche Studien schon lange konstatierten – ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Bevölkerung teilt rassistische, antisemitische, antiziganistische und sozialchauvinistischen Einstellungen – sich aber bisher nicht in Wahlergebnissen faschistischer oder rechtspopulistischer Parteien zeigte, manifestiert sich jetzt auf der Straße. Unter dem Deutschlandfahnenmeer von PEGIDA und seinen Ablegern versammelt sich die aktualisierte Version des autoritären Charakters – die sogenannten „besorgten Bürger“ oder „Asylkritiker“ – zu einer konformistischen Revolte gegen die vermeintliche Bedrohung durch das „Undeutsche“. Diese „besorgten Bürger“ kommen aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft und sympathisieren momentan noch eher mit der rechtspopulistischen Alternative für Deuschland (AfD) als mit offen rechtsradikalen Parteien und Gruppen.

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11. Oktober 2015 – Homophobe Eltern in Stuttgart blockieren!

Ein Video über Kinder, Liebe, und warum die “Demo für alle” überhaupt gar kein bisschen für alle ist.

11. Oktober 2015 in Stuttgart – “Demo für alle” blockieren!

[Mobivideo] Kinder – und warum Liebe kein Grund zur Sorge ist.

Die Demo ist ist für homo- und transphobe Fundamentalist*innen, Rechtspopulist*innen und Antifeminist*innen, die wir für gefährlich halten.

Lebt und liebt wen und wie ihr wollt! Und passt auf euch auf.

(Quelle: Indy.linksunten)

Anm. lGKa: Achtet zwecks Zugtreffpunkt in Karlsruhe auf Ankündigungen

Hier noch eine Broschüre zum Thema von der Libertären Gruppe Ludwigsburg:

„Der Diskriminierung entgegentreten!“